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| Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden von ,
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Soziale Intelligenz mit dem gesunden Menschenverstand.
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Dale Carnegie hatte damals nur seinen gesunden Menschenverstand und es gelingt ihm bravourös, uns in die Mechanismen von Freundschaft, von guten sozialen Netzwerken einzubinden. Ich bin sicher, er würde auch heute nicht von Neurowissenschaft etc. reden, sondern die Nutzendimensionen von Freundschaft in den Vordergrund rücken. Dass diese immer auch eine - nicht näher zu bestimmende - Facette der Berechnung enthalten, wer wollte das leugnen? Beide Bereiche, die egoistische und die altruistische, können nie sauber getrennt werden.
Vor diesem Hintergrund spielt Carnegie gekonnt mit den wichtigen Aspekten der Freundschaft, er legt die damalige und heutige Gesellschaft bloß. Es gibt zu viel Egoismus und Gier, Vorurteile und Rechthaben wollen. Wer diese Eigenschaften schachmatt setzen will oder muss: Dale Carnegie beschreibt menschliches Verhalten in seinen elementarsten Ausprägungen und zeigt einfachste Lösungen auf. Diese sind für die meisten deshalb verblüffend und schwer, weil wir nur eines gelernt haben: die größten, schönsten und besten sein und immer Recht haben zu wollen. Der Trick besteht darin, diese Eigenblockade zu erlösen und auf den anderen einzugehen, sich in ihn einzudenken: er/sie hat exakt die gleiche Problematik wie wir selbst. Am besten beginnt man bei sich selbst.
Wer nach Carnegie handelt, mag dies am Anfang opportunistisch tun, aber er/sie werden sich wundern. Wer die Wirkungen von Anerkennung, von Lob der anderen ausprobiert und es erlebt, wie sich Menschen verändern, möchte davon gar nicht mehr lassen. Er/sie werden zu Lobern, zu Anerkennern, durch und durch. Sie merken, dass sich dadurch Menschen verändern und positiver auf einen selbst zugehen. Der sogenannte Kritiker ist ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten, ein Kind des Mißtrauens, das auf lange Sicht nur schlechtere Ergebnisse erbringt. Gute Verkäufer habe dieses Verhalten intuitiv verstanden, sie stellen sich nicht in den Vordergrund, sondern hören zu, versuchen die Motive des anderen zu verstehen.
Wenn man den anderen erst mal anerkennt, ihn bestärkt, nur dann dringt man zu ihm vor. Dann können konstruktive, meinetwegen auch kritische Inhalte gemeinsam diskutiert, Konflikte gelöst werden. Wer einfach freundlich ist, den anderen anlächelt, auch in Deutschland wird er Ergebnisse erzielen, die ihn verblüffen. Zu lächeln ist nicht amerikanisch oder aufgesetzt, sondern ein universelles, menschliches Prinzip. "Die Erde lächelt, die Gewässer lächeln, die Himmel lächeln - aber ich, ich verlerne zu lächeln, wenn du mir nicht nahe bist." (Indianische Weisheit)
Eine Rezension von Helga König "top-rezensionen.blogspot" >
vom 29. September 2009 | | |
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