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Leistungsmotivation

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1.1. Motivationsstärke und Leistungsergebnis

Das Leistungsergebnis hängt sehr stark von der Motivatiionsstärke ab, ob jemand sehr oder wenig motiviert ist.

So zeigte sich in Studien, die Schneider und Kreuz (1979) durchführten, daß erhöhte Anstrengung zu einer Senkung der Leistungsgüte führte. Ähnliche Ergebnisse ergaben sich bei Welford (1976), der seine Versuchspersonen komplexe sensumotorische Überwachungsaufgaben machen ließ und bei denen sich zeigte, daß sehr hohe Motivation die Informationsverarbeitung beeinträchtigte und auch die Ergebnisgüte abnahm.

Karabenick und Yousseff (1968) führten einen Versuch mit einer Liste objektiv gleich schwerer Paarassoziation, die die Versuchspersonen lernen sollten, durch, Dabei zeigte sich, daß die Erfolgsmotivierten, die als mittelschwer ausgeweisenen besser lernten und die Mißerfolgsmotivierten jene, die als besonders leicht oder als schwer angegeben wurden.


1.2. Lockes Zieltheorie

Die Zeiltheorie Lockes besagt, daß die Leistung umso besser ist, je schwieriger das gewählte Ziel ist, obwohl damit die Erfolgs-Wahrscheinlichkeit, es zu erreichen, abnimmt. Dies konnte in 90 Prozent seiner Studien bewiesen werden.

Mit Hilfe dieser Untersuchungen fand er vier Zwischenvariablen, die den positiven Effekt hoher Zielsetzung auf die Leistung vermitteln:

  1. gerichtete Aufmerksamkeit

  2. Mobilisierung der erforderlichen Anstrengung

  3. Ausdauer beim angestrengten Arbeiten

  4. Entwicklung hilfreicher Zielstrategien

Damit ergibt sich für ein hohes Leistungsmotiv eine Steigerung der Zielhöhe und der Leistung.

Die Ergebnisse, die Locke in seinen Untersuchungen erzielte, widersprachen scheinbar den allgemeingültigen. Während er fand, daß mit abnehmender Erfolgswahrscheinlichkeit Anstrengung und Mengenleistung anstieg, mußte sich nach dem Risiko-Wahl-Modell eine umgekehrt U-förmige Beziehung ergeben haben. Dies änderte sich als Locke et al. (1984) zum gesetzten Ziel noch einen weiteren Prädiktor - die Erfolgserwartung - mit hinzunahmen. "Es zeigte sich, daß Zielsetzung" (Motivationsergebnis) "und Leistung" (Volitionsergebnis) "durchaus untereinander in Beziehung stehen. Die Erfolgserwartung sagte in einem sehr hohen Maß das gesetzte Ziel und in einem geringeren die tatsächliche Leistung voraus; wie auch das gestzte Ziel in einem ebenso hohen Maße wie die Erfolgserwartung die Leistung voraussagte."


  
Macht, Leistung, Freundschaft: Motive als Erfolgsfaktoren in Wirtschaft, Politik und Spitzensport
Siehe auch:
Persönlichkeit, Das neue 1x1 der: Sich selbst...
Grundriss der Psychologie: Motivation: BD 6
Handelsblatt - Erfolgreich führen: Führen mi...
Die Kunst der Höchstleistung: Sportpsychologie,...
Führen und führen lassen: Ansätze, Ergebniss...
Konfliktmanagement-Trainings erfolgreich leite...
 
   
 
     
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